Fragen zur Reitpädagogik

F: Mein Kind soll einfach nur reiten, ohne sich um das Pferd kümmern zu müssen. Geht das auch?

A: Nein. Zum reiten lernen gehört mehr dazu, als auf dem Pferd zu sitzen. Die Kinder werden zu mehr Selbstständigkeit ermutigt: das Pflegen, Herrichten und Versorgen darf irgendwann ganz ohne Hilfe klappen. Es wird nicht nur die Bindung zum Tier, sondern auch körperliches Geschick und geistige Entwicklung gefördert. Das ist der Mehrwert der Reitpädagogik.

F: Muss ich als Elternteil immer dabei sein?

A: Nein. Vor allem unsichere Kinder orientieren sich sehr stark an den Eltern. Wenn ich dem Kind Fragen stelle, wandert der Blick immer erst zu Mama/Papa, um nach einer Reaktion zu schauen, anstatt eigenständig zu denken. Für den Unterricht ist es daher sogar sehr förderlich, wenn die Eltern nicht (immer) dabei sind. 

F: Darf mein Kind auch ausreiten?

A: Ja! Geführte Ausritte gehören zum Programm. Sie eröffnen ein spannendes Lernumfeld und ermöglichen das erlernen neuer Bewegungsmuster auf dem Pferderücken, die wir in der Reithalle oder auf dem Platz nicht nachstellen können (bergauf/bergab, verschiedene Untergründe...)

Ich habe da noch eine Frage...